
Nun auch ich – Apple!

Es war immer so schön. Apple-Fanboys, pfui. Einst als Robin Hood belächelt, heute als Mega-Konzern gefürchtet. Mit einer, sagen wir einmal, nicht immer harmonischen Geschäftspolitik.
Deshalb, irgend etwas von Apple kaufen? Für mich nie ein Thema. Bis heute. Seit zwei Wochen bin ich stolzer (ja wirklich!) Besitzer ein iPad mini. Wirklich hervorragende Verarbeitung mit einem tollen Design. Ein Tablet in einer wirklich gut nutzbaren Größe. Selbst längere Texte kann ich problemlos darauf schreiben, obwohl ich eigentlich nach wie vor ein überzeugter Tastaturfetischist bin.
Zur Bedienung muss ich nicht viel sagen. Kannst du ein Tablet bedienen, kannst du alle bedienen. Fairerweise muss man sagen, dass iOS nur so flutscht. Keine Ruckler, alles absolut flüssig. Hier hat Android (selbst mit Version 4.0+) immer noch Nachholbedarf. Die App-Auswahl im Store ist ohne Tadel, im Gegenteil, Apple dürfte hier einiges an Schrott herausfiltern. Meine Pendants aus der Android-Welt sind alle verfügbar, also alles gut. Das iPad mini ist von Anfang mein täglicher Begleiter und wird es auch auf absehbare Zeit bleiben.
Aber. Ja, das gibt es natürlich auch. Ich bin ein Bastler, schon immer gewesen. Nur das Hintergrundbild zu ändern reicht mir nicht. Definitiv nicht. Und das ist das größte Problem bei Apple. Icons ausblenden? Geht nicht. Widgets? Keine. Klar, was der Benutzer nicht ändern kann, kann er auch nicht veschlimmbessern. Aber hier muss sich Apple verändern, einem Betriebssystem, das sich seit 6 Jahren nahezu nicht verändert hat, gehört nicht die Zukunft.
Fazit: Neben meinen Android-Geräten nutze ich also auch “was von Apple”. Fanboy war ich nicht und werde es auch nicht. Von keiner Seite ;-)
P.S.: Liebe Freunde mit Apple-Stuff. In Zukunft gibt es von mir auch weniger Apple-Witze. Versprochen!
Ein Klassentreffen namens BibCamp
Jedes Jahr wieder trifft man sich zum BibCamp. Dieses Mal in Nürnberg. Erfreulicherweise auch mit jeder Menge Newcomern. Dafür fehlten allerlei bekannte Gesichter – schade.

Der Veranstaltungsort – hier gerade ohne Sonne ;-)
Da ich die Session “Open Source-Software in Bibliotheken” vorgeschlagen hatte, habe ich sie schließlich auch moderiert. Es begann etwas zäh, danach kam allerdings eine lebhafte Diskussion in Gang. Leider kamen wir zu keinem Fazit (oder ist mir das entfallen?). Als Moderator habe ich leider nicht mitgeschrieben, das empfinde ich allerdings auch als unpassend. Als kleinen Beitrag habe ich zumindest meine empfohlenen Links im Wiki hinterlegt.

Bei der Namensschild-Gestaltung muss ich beim nächsten Mal kreativer sein ;-)
Danach ging es in die Session “Verstehen uns unsere Benutzer?” (Noch keine Doku?).
Zum Abschluß des 1. Tages fühlten sich relativ viele zur Session “Humor…” (Beitrag bei Storify) berufen. Es wurde nicht nur – aber auch – gelacht. Unvergleichlich moderiert von Sandra Dahlhoff (@sandraausnrw) ;-)

Wie immer: Zahlreiche Teilnehmer
Das Social Event. Nicht der einzige Grund, um das BibCamp zu besuchen. Aber ein trifftiger. Musik. Lecker Pizza. Fränkisches Bier. Tolle und interessante Gespräche mit fantastischen Kolleginnen und Kollegen. Sogar mein Österreichisch konnte ich minimal verbessern!

Lecker Pizza!
Tag 2. Erste Session “Selbstverständnis der Bibliotheken” (Doku?).
Eigentlich wollte ich die restlichen Sessions “nur” mitmachen. Habe mich allerdings spontan entschlossen, “Berufsethik” und danach “Bibliotheksverbände und ihre Zukunft” (Etherpad / Blogbeitrag Lesewolke) stellvertretend für die Kolleginnen Eva Graffmann (@oenomys) und Steffi Hotze (@DiplBibl).
Ich hatte mit bei der Session “Berufsethik” darauf eingestellt, einfach mal in Ruhe meine E-Mails checken zu können. Daraus wurde nichts. Mit immerhin 4 1/2 Teilnehmern wurde es eine interessante Diskussion. Bei allen Unterschieden von Bibliotheken gibt es doch auch jede Menge Gemeinsamkeiten. Sei es im Umgang mit vorgesetzten Dienststellen als auch mit politischen Vertretern.

Lobkärtchen – hat mich gefreut
Diesmal habe ich sage und schreibe 5 Lobkärtchen “abgestaubt”. Das streichelt das Ego ;-)
Negatives? Nein. Aber noch zwei kleine Anmerkungen. Club Mate muss eiskalt getrunken werden, sonst… Na, einige haben es gemerkt. Außerdem berfürworte ich für das nächste BibCamp eine “Kloning-Session”. Endlich parallel an zwei Sessions teilnehmen können!
[Update] Eingefangen: Statements zum BibCamp. (mp3)
Windows XP – Unser letztes gemeinsames Jahr
Am 8. April 2014 ist es vorbei. Keine Sicherheits-Updates, Patches und keine Support mehr. Das Ende von Windows XP.

Was soll ich sagen. Es war schön mit uns. Wir hatten es nicht immer einfach, manchmal wolltest du einfach nicht mehr. Ok, zugegeben, ab und zu lag es vielleicht auch an mir. Aber letztlich hat es doch immer irgendwie geklappt. Aber uns bleibt ja fast noch ein Jahr Zeit, um endgültig Abschied zu nehmen.
Aber dann werden wir uns trennen. Tut mir leid. Aber Windows 7 lockt. Danke trotzdem, für alles.
Sechs Wochen mit dem Kindle Paperwhite

Beim Kindle Paperwhite kommt erstmals ein E-Ink-Display mit Beleuchtung zum Einsatz. Hierzu dienen LEDs, die am unteren Displayrand liegen und deren Strahlung über eine Lichtleiterfolie von vorne auf den Screen geleitet wird und das Umgebungslicht unterstützt. Der Einsatz der LEDs lässt sich am untersten Rand in dunkler Umgebung durch leichte Ungleich-mäßigkeit erkennen, das stört aber nicht, im Gegenteil. Das Weiß wirkt noch wesentlich weißer. Im Dunkeln ist das Lesen ohne zusätzliche Lichtquelle möglich, kein Problem.
Die Auflösung lieget bei etwa 1024 x 768 Pixeln, der Bildschirm ist als Touchscreen ausgelegt. Die Bedienung macht keine Probleme, insbesondere nicht wenn man ohnehin täglich mit einem Smartphone umgeht. Die Darstellung ist fantastisch, solange nicht zu viele Farben im Dokument vorhanden sind. Den Reader als mobiles “Internet-Gerät” zu nutzen, kann man allerdings vergessen. Das ist allenfalls als Notlösung anzuraten.
Bücher können aus dem deutschen Amazon-Shop bezogen werden, ein Benutzerkonto vorausgesetzt. Neben den im Kindle Format 8 vertriebenen geschützten Amazon-Büchern und ungeschützten MOBI-Dateien versteht sich der Paperwhite unter anderem auch auf Word-Formate. Auf die verfügbaren über 1 Gigabyte Speicher passen über 1000 Bücher, wie bei Amazon üblich lassen sich darüber hinaus Bestände in die für Amazon-Inhalte kostenlose Cloud auslagern. Das Gewicht macht sich deutlich bemerkbar, hier musste ich schon etwas schlucken. Allerdings immer noch weniger als ein normales Taschenbuch. Die Ausdauer ist bei einem sparsamen Umgang mit der Beleuchtung enorm.
Technische Daten:
Preis: 129 Euro
Maße: 117 x 169 x 9 Millimeter; 222 g
Pro: E-Ink-Display im Dunkeln lesbar, papierähnliche Darstellungsqualität, Touchscreen, einfaches Shop-Konzept
Contra: Medienauswahl an Amazon-Konto gebunden, Gewicht
